Ich hatte im BC vor einiger Zeit berichtet, dass ich seit ein paar Wochen meine Haare mit Waschnuss-Sud wasche. Die ersten Versuche hatten mich schon total begeistert. Ich hatte wunderbar weiche Haare, viel langsamer nachfettend und leicht frisierbar, die Kopfhautreizungen verschwanden.
Was mich allerdings störte: Wie dosiert man das flüssige Zeug? Ich hatte Probleme damit, einzuschätzen wie viel ich von dem Sud verwenden sollte, und da das Zeug ja nicht schäumt, wusste ich nie, ob auch in den Längen was von dem Sud gelangt. Die ersten Versuche hatte ich gemacht, indem ich die Haare im Waschbecken wusch - nur das ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig, ich will die Haare beim Duschen mitwaschen können. Doch bei diesen schnellen Haarwäschen, bekam ich die Haarspitzen oft nicht vom Fett befreit. Außerdem war nach der zweiten oder dritten Haarwäsche der Sud verbraucht. Er ist zwar schnell gemacht, aber ich habe trotzdem keine Lust, so oft nachzukochen.
Jetzt habe ich folgender Methode (ähnlich wie in gittas homepage beschrieben) zweimal gemacht und bin damit super zufrieden:
Schritt 1
100 gr. Waschnussschalen weiche ich in etwa einem halben Liter abgekochtem Wasser ein (einige Std oder über Nacht), dann lasse ich es etwa etwa 5-10 Minuten aufkochen (Vorsicht: schäumt sehr hoch auf), Sud abfiltern
Schritt 2
Die Schalen kommen mit etwa 400 ml Wasser erneut in den Topf, sie sind mittlerweile schön weich und lassen sich gut mit dem Pürrierstab zerkleinern. Dadurch treten beim erneuten Aufkochen noch einmal viele Saponine aus. Nach 5-10 erneut absieben.
Schritt 3
Ich koche die zerkleinerten Schalen noch einmal mit etwa 300 ml Wasser ab. Absieben.
Schritt 4
Ich lasse den gesammelten Sud durch ein Mulltuch laufen und abkühlen. Ich gebe jeweils einen Tl Teebaumöl, ätherisches Öl und Zitronensäure dazu.(Bei der Zitronensäure war ich erst unsicher, ob sie bei unserem superweichen Leitungswasser nötig ist, aber die Haare werden m.M. wirklich noch etwas schöner dadurch.)
Dann dicke ich das Ganze mit 2 Tl Guarkernmehl an. Dass die Haare allerdings auch einen weiteren kosmetischen Nutzen durch das Guarkernmehl haben, ist mir nicht wirklich aufgefallen. Sie sind durch den Sud allein auch schon super weich und gut kämmbar. Allerdings habe ich jetzt beim Haarewaschen fast das Gefühl, ein richtiges Schampoo zu benutzen ( das aber nicht schäumt).
Ich verteile mein "Haarwaschmittel" auf drei ausgediente Spüli-Flaschen, und stelle zwei als Vorrat in den Kühlschrank. Zwei Wochen Lagerung scheinen dort kein Problem zu sein. Die aktuelle Flasche kommt ins Bad, wird vor Verwendung kurz aufgeschüttelt und reicht für 3-4 mal Haarewaschen.
Da ich meine Männer noch nicht überzeugen konnte, den Sud zu nutzten, reicht es momentan, alle 2-3 Wochen den Sud neu zu machen! Ich selber möchte zur Zeit aber nichts anders mehr an meine Haare lassen.
*begeistertbin*
Was mich allerdings störte: Wie dosiert man das flüssige Zeug? Ich hatte Probleme damit, einzuschätzen wie viel ich von dem Sud verwenden sollte, und da das Zeug ja nicht schäumt, wusste ich nie, ob auch in den Längen was von dem Sud gelangt. Die ersten Versuche hatte ich gemacht, indem ich die Haare im Waschbecken wusch - nur das ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig, ich will die Haare beim Duschen mitwaschen können. Doch bei diesen schnellen Haarwäschen, bekam ich die Haarspitzen oft nicht vom Fett befreit. Außerdem war nach der zweiten oder dritten Haarwäsche der Sud verbraucht. Er ist zwar schnell gemacht, aber ich habe trotzdem keine Lust, so oft nachzukochen.
Jetzt habe ich folgender Methode (ähnlich wie in gittas homepage beschrieben) zweimal gemacht und bin damit super zufrieden:
Schritt 1
100 gr. Waschnussschalen weiche ich in etwa einem halben Liter abgekochtem Wasser ein (einige Std oder über Nacht), dann lasse ich es etwa etwa 5-10 Minuten aufkochen (Vorsicht: schäumt sehr hoch auf), Sud abfiltern
Schritt 2
Die Schalen kommen mit etwa 400 ml Wasser erneut in den Topf, sie sind mittlerweile schön weich und lassen sich gut mit dem Pürrierstab zerkleinern. Dadurch treten beim erneuten Aufkochen noch einmal viele Saponine aus. Nach 5-10 erneut absieben.
Schritt 3
Ich koche die zerkleinerten Schalen noch einmal mit etwa 300 ml Wasser ab. Absieben.
Schritt 4
Ich lasse den gesammelten Sud durch ein Mulltuch laufen und abkühlen. Ich gebe jeweils einen Tl Teebaumöl, ätherisches Öl und Zitronensäure dazu.(Bei der Zitronensäure war ich erst unsicher, ob sie bei unserem superweichen Leitungswasser nötig ist, aber die Haare werden m.M. wirklich noch etwas schöner dadurch.)
Dann dicke ich das Ganze mit 2 Tl Guarkernmehl an. Dass die Haare allerdings auch einen weiteren kosmetischen Nutzen durch das Guarkernmehl haben, ist mir nicht wirklich aufgefallen. Sie sind durch den Sud allein auch schon super weich und gut kämmbar. Allerdings habe ich jetzt beim Haarewaschen fast das Gefühl, ein richtiges Schampoo zu benutzen ( das aber nicht schäumt).
Ich verteile mein "Haarwaschmittel" auf drei ausgediente Spüli-Flaschen, und stelle zwei als Vorrat in den Kühlschrank. Zwei Wochen Lagerung scheinen dort kein Problem zu sein. Die aktuelle Flasche kommt ins Bad, wird vor Verwendung kurz aufgeschüttelt und reicht für 3-4 mal Haarewaschen.
Da ich meine Männer noch nicht überzeugen konnte, den Sud zu nutzten, reicht es momentan, alle 2-3 Wochen den Sud neu zu machen! Ich selber möchte zur Zeit aber nichts anders mehr an meine Haare lassen.





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